Filo66: Biellas Textilbezirk kehrt am 15. September nach Mailand zurück

Filo66: Biellas Textilbezirk kehrt am 15. September nach Mailand zurück

Am 15. und 16. September öffnet in der Fiera Milano Rho die 66. Ausgabe von Filo, der internationalen Garn- und Stoffmesse, die eng mit dem Textilbezirk von Biella verbunden ist. Die Eröffnungszeremonie am Dienstag um 10:30 Uhr in Halle 24 trägt einen Titel, der zugleich ein Programm ist: „Die Zukunft weben: das Gleichgewicht für eine stärkere, wettbewerbsfähigere Textil- und Modelieferkette“.

Am Eröffnungstisch sitzt Pier Francesco Corcione, Generaldirektor der Unione Industriale Biellese, gemeinsam mit Fulvia Bacchi, CEO von Lineapelle, und Matteo Masini von ICE-Agenzia. Mit ihnen mehrere Vertreter der Spinnereien des Bezirks: Stefano Aglietta von Italfil, Vorsitzender der Sektion Spinnerei, Cesare Cigolini von Achille Pinto, Marco Bortolini von Di.Vè. Die von Laura Ricardi, Pressestelle der Unione Industriale Biellese, moderierte Diskussion dreht sich nicht um die Trends der nächsten Saison, sondern um die strukturelle Stabilität der Lieferkette, vom Rohgarn bis zum fertigen Stoff.

Auf der Messe kehrt auch „Made in Filo“ zurück, die Kollektion, die Filo intern aus den von den Ausstellern gelieferten Materialien produziert. Es ist die vierte Ausgabe der Initiative, untergebracht in einem eigenen Forschungs- und Innovationsbereich. Das diesjährige Thema lautet „Botanica“: einfache Garne, die dem Stoff eine natürlichere Haptik geben, feine Bindungen, die an die Struktur eines Gartens erinnern, stärker strukturierte Jacquards auf Basis technischer Garne. Drei unterschiedliche Arten, dasselbe Rohmaterial zu bearbeiten, nebeneinander unter einem Dach.

Es ist derselbe Bezirk, wenige Kilometer von Biella entfernt, aus dem der Stoff des micron-è T-Shirts stammt — eine Lieferkette, die sich noch Schritt für Schritt verfolgen lässt, vom Kammgarn über das Gewebe bis zum fertigen Kleidungsstück.

Filo ist keine junge Messe: Sie erreicht ihre 66. Ausgabe. Es ist ein Termin, der sich seit Jahrzehnten wiederholt, der Moment, in dem der Bezirk seine eigene Organisation ohne den Filter saisonalen Marketings zeigt. Für alle, die verfolgen, woher der Stoff kommt, den sie tragen, bleibt es eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen sich die Lieferkette so zeigt, wie sie ist, mit den Namen und Gesichtern derer, die sie am Laufen halten.


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